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Agentic Cybersecurity mit David & David

Von peter portmann,

Veröffentlicht am 27. Sep. 2026   â€”   3 min Lesezeit

codeselfhostedcomputer
getmerlin.in - Nano Banana 2
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GesprĂ€ch mit David Ondrej und Daniel Miessler. Ich verfolge die beiden schon lĂ€nger. Sie liefern gute Quellen fĂŒr diverse Themen rund um KI. Futter fĂŒr das GrundverstĂ€ndnis der Materie an dem wohl kein Weg vorbei fĂŒhrt. Sonst werden AbhĂ€ngigkeiten und Risiken brutal.

David Ondrej

https://www.youtube.com/@DavidOndrej
https://github.com/davidondrej

Daniel Miessler

https://danielmiessler.com/


Video


Die Zusammenfassung wurde mithilfe von KI‑Tools erstellt. Web Clipper → Obsidian → Copilot, unter lokaler Verwendung von mlx-community/gemma-4-26b-a4b-it-4bit auf einem Mac Studio. Die Version von gemma4 ist brutal schnell und fĂŒr Textextraktion / Bildanalyse und als Textwerkzeug mein neues Standardtool. Ich erhalte unter LM Studio und oMLX so um die 100 Token pro Sekunde. Das ist schneller als GPT-OSS 120B. Zudem beansprucht es deutlich weniger Speicher.


Transkript

Die neue Ära der Cybersicherheit: Attacker vs. Defender

  • KI-gestĂŒtzte Angriffe: Es wird eine Zeit kommen, in der Open-Source-Modelle ohne jegliches Sicherheits-Alignment (Ausrichtung an menschlichen Werten) verfĂŒgbar sind, die so intelligent wie aktuelle Top-Modelle sind.
  • Automatisierte Angriffe: Ein Angriff wird in Zukunft lediglich eine 'Anfrage' an ein Modell sein (z.B. 'Zerstöre die Karriere von Person X'), das dann alle verfĂŒgbaren Ressourcen und Token nutzt, um diese Aufgabe auszufĂŒhren.
  • Das neue WettrĂŒsten: Die Sicherheit wird zu einem Spiel zwischen 'Attacker AI' und 'Defender AI'. Der Erfolg hĂ€ngt von der Geschwindigkeit, Intelligenz und dem technologischen Stack des Verteidigers ab.
  • Gefahr der AbhĂ€ngigkeit: Unternehmen, die ihre gesamte GeschĂ€ftslogik in geschlossene Modelle (wie OpenAI oder Anthropic) auslagern, riskieren eine totale AbhĂ€ngigkeit. Wenn das Wissen ĂŒber die GeschĂ€ftsablĂ€ufe nur noch im Modell existiert, verliert das Unternehmen bei einem Anbieterwechsel oder einer Kontosperrung seine HandlungsfĂ€higkeit.

Die Bedeutung von Kontext und unternehmerischem VerstÀndnis

  • Kontext als Voraussetzung: Ein Unternehmen kann KI nur dann erfolgreich einsetzen, wenn es seine eigenen Prozesse und die eigene Struktur prĂ€zise beschreiben kann. Wer den Kontext seines GeschĂ€fts nicht selbst versteht, kann kein erfolgreiches KI-Projekt starten.
  • Wissenstransfer und 'Human Churn': Wenn Wissen von Menschen (z. B. langjĂ€hrige Mitarbeiter) in geschlossene Modelle abfliesst und diese Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, verliert die FĂŒhrungsebene den Zugriff auf das operative Wissen.
  • Vorbereitung auf KI: Unternehmen mĂŒssen ihre Prozesse, SOPs (Standard Operating Procedures) und WissensdomĂ€nen erst einmal selbst artikulieren und dokumentieren, bevor sie diese an KI-Agenten ĂŒbergeben können.
  • De-Risking durch Hybrid-Lösungen: Um AbhĂ€ngigkeiten zu minimieren, sollten Unternehmen auf eine Kombination aus Cloud-Modellen und eigener Hardware/lokaler Inferenz setzen (z. B. Miet-GPUs bei Drittanbietern statt reinem Cloud-Lock-in).

LifeOS: Das Betriebssystem fĂŒr das Leben und die Arbeit

  • Das Konzept von LifeOS: Es handelt sich um ein zentrales System, das alle Lebensbereiche (Missionen, Strategien, Wissen, Projekte) umfasst. Es dient als 'externes GedĂ€chtnis' und Wissensbasis fĂŒr persönliche KI-Agenten.
  • Vom Dokument zum Code: Das HerzstĂŒck ist das 'ISA' (Ideal State Criteria/Document). Dies ist ein Dokument, das den idealen Zustand eines Projekts beschreibt. Der Build-Prozess und die Test-Harness sind identisch mit den im ISA beschriebenen Schritten.
  • Agentische Intelligenz: Durch die vollstĂ€ndige Erfassung des Kontexts (ĂŒber Voice-Memos, Lesezeichen, Notizen) muss der Nutzer bei Aufgaben kaum noch Kontext liefern. Die KI 'weiss' bereits, was die Ziele und PrĂ€ferenzen des Nutzers sind.
  • Automatisierte Feedback-Loops: Durch die Integration von Tools wie 'Jev' (fĂŒr Entscheidungslogik) können Prozesse automatisiert evaltiert und optimiert werden.

Die sozioökonomische Zukunft: Ambition vs. Apathie

  • Die K-förmige Wirtschaft: Es wird eine massive Spaltung geben. Eine kleine Gruppe von hochambitionierten Menschen nutzt KI-Agenten, um eine enorme ProduktivitĂ€t und neue WirtschaftskreislĂ€ufe zu schaffen. Eine grosse Masse könnte in Richtung UBI (Bedingungsloses Grundeinkommen) und passiver Unterhaltung abwandern.
  • Die Rolle der Ambition: Die FĂ€higkeit, klare Ziele zu formulieren und 'etwas zu wollen', wird zum entscheidenden Faktor. Die Gefahr besteht darin, dass Menschen durch die Bequemlichkeit der KI ihre Eigeninitiative verlieren.
  • Bildung und RealitĂ€t: Die FĂ€higkeit, die Welt auf technischem, biologischem und psychologischem Niveau zu verstehen (Full-Stack-VerstĂ€ndnis der RealitĂ€t), ist essenziell, um nicht die Kontrolle ĂŒber das eigene Leben an die Schnittstelle (das Interface) zu verlieren.
  • Menschliche Einzigartigkeit: WĂ€hrend KI Aufgaben effizient erledigen kann, bleibt die FĂ€higkeit zur bewussten Zielsetzung und das 'Wollen' eine menschliche DomĂ€ne. Die Herausforderung besteht darin, die menschliche Intuition und das Wissen in digitale Strukturen zu ĂŒbertragen, ohne den Bezug zur RealitĂ€t zu verlieren.

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